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Informationen zum Coronavirus

Seit 16.12.2020 bundesweiter Lockdown.

Aktuelle Coronaverordnung des Landes

FAQ's Kreisimpfzentrum Ludwigsburg

1. Welche Zielgruppe hat die Priorität geimpft zu werden?

Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“. Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppen orientiert sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur COVID-19-Impfung. Diese Empfehlung ist in der Impfverordnung des Bundes (PDF) geregelt.

Die vollständige Übersicht mit den Merkmalen pro Kategorie finden Sie hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/impfen/

2. Auf welche Art werden die Betroffen informiert und wo findet man Informationen?

Die Bürgerinnen und Bürger können sich über die Priorisierung sowie die Impfung allgemein auf den Internetseiten des Landes Baden-Württemberg informieren. Es wird keine personalisierte Einladung erfolgen, wie teilweise in anderen Bundesländern. Das war eine Entscheidung des Landes, wir als Landkreisverwaltung folgen dieser Entscheidung.

Hier der Link zur Seite des Sozialministeriums BW: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/impfen/

3. Wie können Termine vereinbart werden?

Für die Terminvergabe ist die bundesweit geltende Nummer 116117 zuständig oder die Website:  https://www.impfterminservice.de/impftermine .

4. Ab wann können Termine vereinbart werden?

Die Terminvergabe ist grundsätzlich ab dem 19.01.21 freigeschaltet. Die Termine können allerdings schnell vergriffen sein. Die Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter Punkt 3.

5. Ich komme bei 116117 nicht durch. Was tun?

Nutzen Sie als Alternative auch die zentrale Online-Anmeldung unter https://www.impfterminservice.de/impftermine .

6. Wo befindet sich das Kreisimpfzentrum im Landkreis Ludwigsburg?

Das zentrale Kreisimpfzentrum (Doppelimpfzentrum) für den Landkreis Ludwigsburg befindet sich in der Ludwigsburger Weststadt, in der Grönerstraße. Die Zufahrt wird beschildert sein. Es sind ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die nächstgelegene Bushaltestelle ist: „Mann + Hummel“.
Wichtig: Es gibt keine weiteren Impfzentren in den einzelnen Gemeinden des Landkreises.

7. Weshalb beginnen die Impfungen im Landkreis erst am 22. Januar?

Es ist eine Vorgabe vom Land, dass die Kreisimpfzentren erst am 22.01. starten. Davor kann in den Zentralen Impfzentren (ZIZ) geimpft werden. Das liegt nicht in unserem Entscheidungsermessen. Wir sind jedenfalls bereit, sobald das Land uns das Signal gibt und die Impfstoffdosen liefert. Die nächste Impfstofflieferung vom Bund an das Land ist für den 18.01. angekündigt, diese wird dann auf die Kreisimpfzentren verteilt.

8. Wird es die Möglichkeit geben für ältere Menschen, zuhause geimpft zu werden (z.B. bettlägerige Menschen, die von Angehörigen zuhause gepflegt werden)?

Die mobilen Impfteams, die organisatorisch an die Kreisimpfzentren angebunden sind, werden zuerst die Alten- und Pflegeheime aufsuchen, um dort vor Ort zu impfen. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs ist es derzeit nicht möglich, pflegebedürftige Menschen, die zuhause leben, mit den mobilen Impfteams zu impfen.

9. Ich bin selber zwar unter 80 Jahren; mein Ehemann ist über 80 Jahre. Können wir uns jetzt schon gemeinsam impfen lassen?

Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppen orientiert sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur COVID-19-Impfung. Diese Empfehlung ist in der Impfverordnung des Bundes (PDF) geregelt. Wir haben als Landkreisverwaltung keinen Einfluss auf die Reihenfolge der Impfungen. Bitte wenden Sie sich an das Land Baden-Württemberg.

10. Kann ich mich auch beim Hausarzt impfen lassen?

In der ersten Phase werden Impfungen nur in den Impfzentren sowie durch mobile Impfteams durchgeführt. Das liegt zum einen an der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs, andererseits auch an den Lagerbedingungen des derzeit verfügbaren Impfstoffs (-70 ° C).

In der zweiten Phase sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden.

11. Muss ich für die Impfung bezahlen?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für den Betrieb der Impfzentren werden vom Land Baden-Württemberg gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen getragen.

Informationen zum Antigentest

Antigen-Tests, die Eiweißstrukturen des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen, funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Dazu wird eine Probe von einem Nasen-Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV2-Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Vorteile von Antigen-Tests sind die vergleichsweise geringen Kosten und das zeitnahe Testergebnis (in weniger als 30 Minuten). Die leichte Handhabung eines Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests erlaubt die Testung auch außerhalb eines Labors, z.B. in einer Pflegeeinrichtung oder medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen ohne Diagnostiklabor. Hier kann ein PoC-Antigentest helfen, asymptomatische, möglicherweise infektiöse Personen mit geringem Aufwand zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. vorübergehende häusliche Isolierung, die Übertragung des Virus zu verhindern. Generell sind Antigen-Tests weniger sensitiv als der PCR-Test, es ist also eine größere Virusmenge notwendig, damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis zeigt. Das bedeutet, dass ein negatives Antigen-Testergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Außerdem ist ein Antigen-Schnelltest nicht so spezifisch wie ein PCR-Test, das heißt, es kommt häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, obwohl die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb muss ein positives Antigen-Testergebnis mittels PCR bestätigt werden.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest.html <https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest.html>

Neu: Corona-Verordnung Absonderung

Die neue Corona-Verordnung-Absonderung gilt seit dem 28.11.2020.
FAQs zur Verordnung.

Hinweis

Sie haben Symptome und sind besorgt am Coronavirus erkrankt zu sein? Bleiben Sie zu Hause und nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrer Hausarztpraxis oder der Corona-Bürgerhotline auf. Dort wird man Ihnen mitteilen, wie es weitergeht.

Fallzahlen im Landkreis

Informationen zu Fallzahlen erhalten Sie in einem Dashboard auf der Startseite (bitte nach unten scrollen).

Informationen

Corona-Untersuchungsstellen und Schwerpunktpraxen

Die Terminvergabe für die Corona-Teststelle am Klinikum Ludwigsburg, betrieben durch das MVZ Dr. Kolepke, erfolgt elektronisch über das Internet unter www.corona-teststelle-ludwigsburg.de. Bei Fragen wenden Sie sich bitte werktags von 8 bis 16 Uhr telefonisch an die Praxis mit der Nummer 07141 / 908 997.

Corona-Schwerpunktpraxen im Landkreis finden Sie unter folgendem Link http://coronakarte.kvbawue.de/.

für Erkrankte und Kontaktpersonen

Besuch der Kreisverwaltung mit Einschränkungen

Das Landratsamt Ludwigsburg hat aufgrund des bundesweiten Lockdowns für jeden unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen. Das betrifft auch sämtliche Außenstellen der Landkreisverwaltung.
Der Dienstbetrieb ist eingeschränkt: Behördengänge im Landratsamt Ludwigsburg sind in dieser Zeit nur in besonderen Ausnahmefällen und nur nach Terminvereinbarung möglich.
Dringende persönliche Termine bei zwingend notwendigen und unaufschiebbaren Anliegen vereinbaren Sie bitte direkt mit dem zuständigen Bereich.
Bitte halten Sie am jeweiligen Eingang des Gebäudes Ihre Terminbestätigung zum Vorzeigen bereit. Sie dürfen das Landratsamt nur mit Mundschutz betreten, diesen bringen Sie bitte selbst mit.

zu Anfragen bezüglich Einschränkungen oder Einbußen infolge von Maßnahmen gegen die COVID19-Epidemie

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Das Sozialministerium hat mit Erlass vom 29.04.2020 die Zuständigkeit für die verwaltungsmäßige Abwicklung von Entschädigungsanträgen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen. Zuständige Behörde für die Antragstellung sowie die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach § 56 IfSG für den Landkreis Ludwigsburg (Betriebsstätte) ist das Regierungspräsidium Stuttgart. Diese Zuständigkeitsregelung tritt rückwirkend zum 01.02.2020 in Kraft.


Die Antragstellung sowie die  Bearbeitung der Anträge  nach § 56 Abs. 1 und Abs. 1 a IfSG werden über ein elektronisches Online-Verfahren unter www.ifsg-online.de abgewickelt. Auf dieser Website finden Sie zudem Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen und zur  Antragstellung. Bitte reichen Sie keine Anträge mehr bei uns ein, sondern nutzen Sie zur Antragstellung ausschließlich das Portal www.ifsg-online.de.


Die bisher bei uns eingegangenen Anträge werden wir an das Regierungspräsidium Stuttgart zur Bearbeitung weiterleiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die im Hinblick auf die Bearbeitung der Entschädigungsanträge nach §§ 56 ff IfSG erstellten Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien unter  https://ifsg-online.de/datenschutzerklaerungen/datenschutzerklaerung_BW.pdf.

für die Fachöffentlichkeit

zur Maskenpflicht

Seit dem 27. April 2020 ist es Pflicht, beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Alltagsmaske zu tragen.
Seit dem 19. Oktober 2020 gilt die Maskenpflicht nun in ganz Baden-Württemberg in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen wie Fußgängerzonen und Marktplätzen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann. Auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von öffentlichen Einrichtungen gilt jetzt eine Maskenpflicht.

Weitere Informationen der Landesregierung zur Maskenpflicht finden Sie hier.

Informationen der Landesregierung zur Anwendung und Herstellung von Masken.

Arbeitsschutz

Hilfe bei häuslicher Gewalt

FAQs

1. Welche Einschränkungen des öffentlichen und nicht-öffentlichen Lebens gelten zurzeit?

Die Regierung des Landes Baden-Württemberg hat mit ihrer Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Coronaverordnung) insbesondere eine Vielzahl von Maßnahmen zur Beschränkung des öffentlichen und nicht-öffentlichen Lebens erlassen. Die zuständigen Landesministerien haben darüber hinaus weitere ergänzende Verordnungen erlassen.

Informationen hierzu finden Sie auf den folgenden Seiten:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq/

Unternehmen, Kammern und Verbände können sich mit weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften ab sofort an das Postfach coronaverordnung[at]wm.bwl.de wenden. Weitere Informationen und die Telefonnummer der Corona-Hotline des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finden Sie zudem unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/corona-hotline/.

2. Ich habe Fragen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und benötige Informationen für Unternehmen oder Beschäftigte.

3. Welche Krankheitssymptome deuten auf eine Infektion mit dem Virus SARS-Cov-2 hin?

Generell können Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen, Husten und Atembeschwerden, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall und Beeinträchtigungen der Geruchs- und Geschmackssinne auftreten.

4. Ich habe Krankheitssymptome. Soll ich vorsorglich zu Hause bleiben? Was ist das weitere Vorgehen? Wann sollte ich mich auf SARS-Cov-2 testen lassen?

Wenn bei Ihnen Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Schnupfen, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall auftreten oder Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sollten Sie sich zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt wenden und das weitere Vorgehen absprechen. Eventuell wird Ihnen der Arzt zu einem Corona-Test raten, der entweder in der Praxis durchgeführt wird oder in der Teststation am Klinikum Ludwigsburg erfolgen kann.

Die Terminvergabe erfolgt elektronisch über das Internet unter www.corona-teststelle-ludwigsburg.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte werktags von 8 bis 16 Uhr telefonisch an die Praxis mit der Nummer 07141 / 908 997.

Bitte bleiben Sie bereits vor Erhalt des Testergebnisses unbedingt zu Hause und halten Sie zu sonstigen Hausbewohnern hinreichenden Abstand. Empfangen Sie darüber hinaus keinen Besuch.

5. Wie lange dauert es, bis das Ergebnis aus der Teststelle vorliegt?

In der Regel dauert es ca. drei Werktage, bis das Ergebnis Ihres Tests vorliegt.
Über das negative Ergebnis werden Sie telefonisch von der Praxis Dr. Kolepke informiert, wenn der Abstrich im Testzentrum Ludwigsburg durchgeführt wurde.
Über das positive Ergebnis werden Sie telefonisch vom Gesundheitsamt informiert.

6. Ich bin positiv getestet worden. Was muss ich beachten?

Seit 28.11.2020 gilt die Coronaverordnung Absonderung. Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach Sie sich bei einem positiven Test sofort und ohne weitere Anordnung der örtlich zuständigen Behörde selbständig in Quarantäne begeben müssen. Die häusliche Isolation endet in der Regel 10 Tage nach dem positiven Test oder nach Symptombeginn.

Wenn Sie mittels Antigentest positiv getestet wurde, wird empfohlen eine PCR-Testung anzuschließen. Ist auch der PCR-Test positiv, so verbleiben Sie bis zum Ende der 10 Tage in häuslicher Isolation.

Sollten sich Ihre Krankheitssymptome wesentlich verschlechtern oder sollten Sie schwere Symptome wie z.B. Atemnot entwickeln, kontaktieren Sie bitte unbedingt den ärztlichen Notdienst (Tel. 116 117).

7. Können nach einer COVID-19-Infektion und/oder nach dem Ende einer angeordneten Quarantäne Negativtests als Nachweis der Genesung für den Arbeitgeber durchgeführt werden? Ab wann gelte ich überhaupt als genesen?

Sie gelten grundsätzlich als genesen, soweit seit dem erstmaligen Auftreten von Symptomen 10 Tage verstrichen sind und Sie seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Falls bei Ihnen eine COVID-19-Erkrankungen ohne Auftreten von Symptomen festgestellt wurde, gelten Sie als genesen, soweit seit dem positiven Testergebnis 10 Tage verstrichen sind.

Negativtests vor Beendigung der Quarantäne werden nach den Empfehlungen des RKI (Robert-Koch-Institut) lediglich bei Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen und nach schwerem Krankheitsverlauf mit Sauerstoffbedürftigkeit empfohlen.

8. Welche Personen gelten als sogenannte „Kontaktpersonen“ und haben daher ein erhöhtes Infektionsrisiko?

Vereinfacht ausgedrückt, gelten Sie als Kontaktperson, wenn Sie z.B. 15 Minuten direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Begeben Sie sich in häusliche Isolation (vgl. Frage 9).Ausführlich dargestellt, gelten als Kontaktpersonen der Kategorie I Personen, die zu einem Infizierten im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftreten der Symptome bis 48 Stunden nach Symptomlosigkeit des Infizierten oder, sofern keine Symptome vorlagen, 48 Stunden vor Abnahme des Testabstrichs oder während der Absonderung des Infizierten

  • mindestens kumulativ 15-minütigen Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs mit einem Infizierten hatten. Dazu gehören z.B. auch Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • direkten Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten von Infizierten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Infizierten, wie z.B. durch Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc. hatten.
  • als medizinisches Personal zu einem Infizierten im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung mit weniger als zwei Meter Abstand Kontakt hatten, ohne dabei Schutzausrüstung zu tragen.
  • Personen, welche aerosolbildenden Maßnahmen oder Aerosolen ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen)

Weitergehende Informationen zu Kontaktpersonen erhalten Sie unter folgendem Link auf der Seite des Robert Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html.

Seit 28.11.2020 gilt landeseinheitlich die Coronaverordnung Absonderung:
Wenn in Ihrem Haushalt eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist, müssen sich alle Personen in dem Haushalt in Quarantäne begeben.
Wenn das Gesundheitsamt mitteilt, dass Sie Kontaktperson der Kategorie I sind, müssen Sie sich in Quarantäne begeben.

Die Quarantäne endet 10 Tage nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person, ein negativer Test verkürzt die Quarantäne nicht.

9. Was muss ich als Kontaktperson im Sinne von Frage 8 beachten?

Der Infizierte, mit dem Sie in Kontakt standen, wird vom Gesundheitsamt oder von der Ortspolizeibehörde, die für seinen Fall zuständig ist, angewiesen, Sie über Ihren Status als Kontaktperson in Kenntnis zu setzen. Zusätzlich werden Sie als Kontaktperson gesondert von Ihrer Gemeinde kontaktiert.

Kontaktpersonen sollen sich unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. Reduzieren Sie soweit irgend möglich Kontakte zu anderen Personen innerhalb und außerhalb Ihrer Familie. Halten Sie möglichst mehr als 2m Abstand zu anderen Personen. Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände. Nießen oder Husten Sie in den Ärmel am Ellbogen und nicht in die Hand und wenden sich dabei von anderen Personen ab.

Achten Sie auf folgende Krankheitszeichen: Fieber, Schüttelfrost und Abgeschlagenheit; trockener Husten, Atemprobleme, Halskratzen, verstopfte Nase; Kopf- und Gliederschmerzen; Übelkeit, Durchfall oder sonstige grippale bzw. unspezifische Symptome. Messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur.

Für enge Kontaktpersonen zu Erkrankten ohne Symptome wird eine SARS-CoV-2-Testung empfohlen. Das Robert Koch-Institut empfiehlt einen Test am Tag 1 nach der Kenntnisnahme des Kotakts sowie einen weiteren am Tag 5-7 nach (Erst-) Kontakt. Kontaktieren Sie hierfür bitte Ihren Hausarzt oder melden Sie sich telefonisch für einen Termin im Untersuchungszentrum am Klinikum Ludwigsburg an. Sie erreichen die Corona-Teststelle unter der Telefonnummer 07141-908997. Termine vereinbaren Sie bitte online über die Internetseite https://corona-teststelle-ludwigsburg.de/. Dies gilt auch, wenn Sie Krankheitszeichen an sich beobachten. Im Notfall können Sie auch den Notdienst der Kassenärtlichen Vereinigung unter der 116117 erreichen.

Bitte beachten Sie, dass Verstöße gegen die Anordnungen einer für Ihren Fall geltenden Allgemeinverfügung oder einer Ihnen gesondert zugegangenen Verfügung buß- oder strafbewehrt sein können.

10. Was muss ich beachten, wenn ich mit einer Kontaktperson im Sinne von Frage 8 zusammenlebe?

Treten bei der Person, mit der Sie zusammenleben, Symptome auf, gelten Sie u.U. selbst als Kontaktperson im Sinne von Frage 8. Beachten Sie insoweit die Antwort zu Frage 9.

Solange bei der Person, mit der Sie zusammenleben, keine Symptome auftreten, müssen Sie sich nicht absondern.

11. Ich arbeite im Gesundheitswesen. Besteht die Möglichkeit, ausnahmsweise trotz meines Status als Kontaktperson im Sinne von Frage 8, weiterhin meiner Tätigkeit nachzugehen?

Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsamt. Ihr Fall muss dort individuell geprüft werden. In bestimmten Konstellationen besteht die Möglichkeit, in Absprache mit der für Sie zuständigen Ortspolizeibehörde, eine Befreiung von Quarantäneanordnungen zu erteilen.

12. Ich befinde mich im Ausland, möchte in die BRD einreisen und mich in das Gebiet des Landes-Baden-Württemberg begeben

Vor der Heimkehr nach Baden-Württemberg füllen Sie bitte eine Einreiseanmeldung aus, die Ihr zuständiges Gesundheitsamt darüber informiert, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. 

Klicken Sie hier um eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen.

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Ab dem 5. Tag dürfen Sie einen Coronatest machen, wenn dieser negativ ist, dürfen Sie die Quarantäne beenden (hier finden Sie eine Übersichtskarte aller Teststellen in Baden-Würrtemberg). Ist das Testergebnis positiv, müssen Sie weiterhin in Quarantäne bleiben, bis 10 Tage vergangen sind. 

Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. für Pendler, Verwandschaftsbesuche und Saisonarbeiter. Details finden Sie hier

Für Heimkehrer aus Nichtrisikogebieten gibt es seit dem 16. September keine kostenlosen Coronatests mehr. Hier wird empfohlen, sich nach der Heimkehr zwei Wochen lang vorsichtig zu verhalten, soziale Kontakte zu reduzieren und die Hygieneregeln genau zu befolgen. Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei einer Schwerpunktpraxis oder Fieberambulanz in Ihrer Nähe. 

Für Reisen nach Deutschland gilt generell, dass die Einreise aus EU-Mitgliedstaaten, den Schengen-assoziierten Staaten (Island, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein), dem Vereinigten Königreich sowie den Ländern aus der Positivliste ohne Einschränkungen erlaubt ist, jedoch gilt hier die Quarantäne- und Testpflicht, wenn es sich um ein Risikogebiet handelt. Für die Einreise aus Drittstaaten, die nicht auf der Positivliste stehen gelten Sonderregelungen, die Sie hier finden. 

Auf Reisen innerhalb Deutschlands und auch auf überregionale Ausflüge soll im Zeitraum vom 02.11.2020 bis zum 30.11.2020 deutschlandweit verzichtet werden.

Hier finden Sie weitere allgemeine Informationen.

13. In der Schule/der Kita/dem Kindergarten meines Kindes ist ein Infiziertenfall aufgetreten. Muss ich mir Sorgen machen?

Bewahren Sie Ruhe. Man wird behördlich automatisch in Erfahrung bringen, welche Personen als Kontaktperson des Infizierten in Betracht kommen. Ist Ihr Kind als Kontaktperson ersten Grades anzusehen (siehe Frage 8), wird man Sie als Erziehungsberechtigte/n kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen. Bei Rückfragen können Sie sich gerne auch an unsere Corona-Bürgerhotline wenden (07141 144 69400).

Rechtliches

Corona-Verordnung

Verordnungen des Sozialministeriums

Das Sozialministerium (z.T. auch in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium) hat zahlreiche Verordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus erlassen.

Eine Übersicht finden Sie hier.

Verordnungen des Kultusministeriums

Allgemeinverfügung des Landkreises Ludwigsburg

Unterstützen Sie regionale Unternehmen

Hygiene

Allgemeine Verhaltensregeln

  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich ihre Hände mit Wasser und Seife. Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen Gegenständen haften und von dort über die Hände weiter gereicht werden.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein.
  • Niesen oder husten Sie dazu in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie sofort entsorgen.
  • Enge Kontakte, vor allem mit kranken Personen meiden. Dabei 1 bis 2 Meter Abstand halten.
  • In der Infektzeit auf Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen zur Begrüßung verzichten.
  • Wenn Sie selbst krank werden und Erkältungssymptome und Fieber entwickeln, bleiben Sie zuhause, damit Sie niemanden anstecken.

Diese Maßnahmen schützen allgemein vor der Ansteckung an Erkältungskrankheiten, Influenza (saisonale Grippe) wie auch dem neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Hygienetipps

Basic information concerning coronavirus in different languages

Information in different languages you can find here.

Kontakt

Corona-Bürgerhotline

07141/144-69400

Mo-Fr. 8.00 - 16.30 Uhr
Sa.      9.00 - 14.00 Uhr
So./Feiertage  10.00-14.00 Uhr

Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht werden über die Hotline keine Testergebnisse bekannt gegeben. Über Ihre Testergebnisse werden Sie unaufgefordert informiert.

Faxnummer:
07141/144-59501

gesundheitsschutz

Adresse

Landratsamt Ludwigsburg
Gesundheitsschutz
Hindenburgstr. 20/1
71638 Ludwigsburg

weitere Hotlines zum Coronavirus

Bundesgesundheitsministerium
Mo-Do. von 8-18 Uhr; Freitag von 8-12 Uhr
Tel. 030 / 346 465 100

Landesgesundheitsamt BW
Mo-Fr. 9-18 Uhr
Tel. 0711/904-39555